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Grenz-Ansichten aus Neuhausen

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Häuser u. Gebäude
Das Benesch Denkmal
Auf dem Grenzweg von Neuhausen nach Prex, direkt links an der Straße, verborgen hinter Hecken ist das mit Steinen eingefasste Denkmal. An dieser stelle folgte Eduard Beneš 1915 T.G. Masaryk in das Exil.
Das Benesch Denkmal
Das Benesch Denkmal an der Grenze bei Prex
Einer der unverwechselbarsten Aktivisten der antiösterreichischen Widerstandsbewegung war Dr. Edvard Benes. Die steigende Instabilität im Land bewogen Ihn im Sommer des zweiten Kriegsjahres Böhmen zu verlassen. Benes beschloss, die Grenze nahe der tschechischen Stadt Asch zu überqueren, weil sein früherer Klassenkamerad MUDr. Karel Ammerling dort diente. Mit einem gefälschten Reisepass, ausgestellt auf den Namen Miroslav Sícha und getarnt als Handelsreisender mit optischen Instrumenten kam Benes in Asch am 1. September 1915 an. Vor dem Schulgebäude stieß er auf Ammerling. Zu der Zeit wurde die Schule, wahrscheinlich ist das ehemalige Ascher Gymnasium gemeint, zu einem Feldkrankenhaus umfunktioniert. Die Exilfahrt war erfolgreich. Am 3. September 1915 trafen sich Benes und T.G. Masaryk, der bereits seit 1914 im Exil war in der Schweiz. Nach weniger als vier Jahren kehrte Edvard Benes als Außenminister der tschechoslowakischen Republik in sein Land zurück. An der Stelle, wo der zukünftige Präsident die Grenze überquert hatte, wurde am 31. August 1947 ein Denkmal errichtet, das jedoch in den darauf folgenden Jahren durch die komunistische Grenzgebietswache entfernt wurde. Im Jahr 1995 wurde das Denkmal wieder nahe dem Gebäude der Schule errichtet. Die Stelle wird heute von den Tschechen als Benes Lichtung bezeichnet.[http://www.mistapametinaroda.cz/?lc=en&id=295]

Der Neubau des Denkmahls löste verständlicherweise Unmut und Proteste der Sudetendeutschen aus,
die aber damals in Asch ungehöhrt verhallten.[Ostpreußenblatt 9.9.1995]
Das Benesch Denkmal
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Ein Dorf an einer Grenze inmitten Europa - 2011 © Armin Herold
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